Pressestimmen

Terrassenkonzert: Antinea
Flamenco holte andalusische Sonne nach Strausberg

Die Sehnsucht nach Sonne und spanischem Temperament lockte besonders viele Besucher auf den Alten Gutshof.
Die Flamencotänzerin Antinea lieferte den Gästen ein Spiel von Temperament und Leidenschaft bei recht verhaltenen Temperaturen. Doch feurige Gesänge, heißer Flamenco und immer wieder wechselnde Kostüme holten die Sonne auf den Gutshof.
Mit befreundeten Musikern im Rücken unterhielt Antinéa die Gäste dieses Terrassenkonzertes. Die Produktion `Leyenda e Historia` der Flamencotänzerin Antinéa entführte das Publikum nach Südspanien in eine Zeit, als die vergangenen maurischen Herrscherjahre immer noch deutlich zu spüren waren und wenig später der Flamenco entstand. In Lyrik und Tanz stellen sich andalusische Legenden sowie die Geschichte des Flamenco dar. Mittels Rezitation, virtuosem Gitarrenspiel und sinnlichem wie leidenschaftlichem Tanz werden Geschichten und Geschichte erzählt, die von Lebensfreude und Liebe handeln, aber auch von unendlicher Einsamkeit, Trauer und Tod.
03.06.2007, Strausberg, Biorestaurant Pferdestall


ANTINÉA Y AMIGOS aus Berlin im Unterhaus, Mainz
Von Maren Ihle

Hinter ANINÈA Y AMIGOS verbirgt sich die traditionelle Besetzung eines "Cuadro Flamenco"! Als Tänzerin - Antinéa, Gesang - José Parrondo, Gitarre - Carlos "El Canario" und Perkussion - Houman Orei.
Das Unterhaus war gut gefüllt und schon war es mal wieder passiert, die Gruppe hatte das Publikum in ihren Bann gezogen! Antinéa mit ihrem ganz eigenem Charme und Stil, José Parrondo mit seiner betörenden, kraftvollen Stimme, perfekt begleitet von Carlos an der Gitarre und Houman, der so einfühlsam, wie nur wenige Perkussionisten sich in das Gesamte eingepasst hat.
Ein Raunen ging durch das Publikum als Antinéa mit ihrer Bata de Cola auf der Bühne erschien und diese trotz der kleinen Fläche geschickt manövrierte und beherrschte. Nicht minder beeindruckend waren die Gesangssolos! Und vor allem die Bulerias zum Fin de Fiesta.
Wieder war es ein beeindruckender Abend bei der Peña im Unterhaus in Mainz – im September geht es weiter, darauf dürfen wir uns alle freuen!
10. April 2005


„Sentimientos Oscuros“ – Dunkle Gefühle – zeichnet angelehnt an ein Shakespeare-Sonett, eine Geschichte um Angst, Einsamkeit, Verzweiflung und Trauer, aus den Tiefen alter wunden mit Mitteln der Musike und des Tanzes ins Bewusstsein gerückt. (...) ... transportierte sich eine rätselhafte Ahnung, untermauert von der Faszination der Bilder, der rhythmischen Ekstase und der grenzenlosen Virtuosität der ganzen Truppe, die dem klassischen Flamenco einige musikalische Ungereimtheiten beimischte. (...) Die Truppe um die Tänzerin Antinéa bot mit diesem Program dem frenetisch applaudierenden Publikum ungeahnt Einmaliges.“
Peter Löning, Lingener Tagespost, 3. Mai 2003


„(…) Doch das alles war nur die Vorbereitung für die, die da kommen sollte: gehüllt in einen langen enganliegenden Rock, die schwarze Stola verführerisch schwingend, erschien Antinéa. Begleitet von den Gitarren und der Trommel tanzte sie erst noch verhalten, um sich schließlich in wahre Ekstase zu steigern. Meisterhaft verstand sie es, ihr Publikum in einem Schwebezustand zwischen Spannung und Entspannung zu halten. Unter Einsatz ihres gesamten Körpers erzählte sie Geschichten von Liebe, Trauer, Leid und Hoffnung.(…)“
Nord-West-Zeitung, 11. September 2002


„Man braucht eigentlich nur ihre Namen zu nennen: Antinéa und Miguel Pérez und José Parrondo und Carlos El Canario – klingt doch wie spanische Poesie. (…) Aber wenn mit Antinéa eine Meisterin des Flamenco tanzt, werden selbst mitteleuropäische Kaltblüter feurig (…)“
Zitty, BerlinerStadtmagazin, 09. September 2002


„Leidenschaftlich: die Flamencotänzerin Antinéa (…)“
Westfälische Allgemeine, 18. Mai 2001


„Ein wahres Feuer entfachte Antinéa am Sonntagabend in der Weberei: mit viel Energie und Esprit entführte die Flamenco-Tänzerin ihr Publikum in eine wunderbare Welt. (…) Die Tänzerin beeindruckte die großen und kleinen Fans mit ihrem großen Feingefühl im Umgang mit ihrem Körper.“
Die Glocke, 11. April 2001


„Doch erst im Zusammenklang mit dem Gesang des Cantaor, (…), und den Rasgueados rasselnder Gitarrensaiten kann der so differenzierte (…) Tanz der Flamenca seine rhythmische Komplexität entwickeln. (…)
Mit José Parrondo (Cante) und Carlos El Canario (Gitarre) hätte sich Antinéa keine besseren Partner bei ihrem Auftritt in der Weberei am Sonntagabend wünschen können. Mit Hingabe und virtuosem Elan bildeten sie zusammen mit der Flamenca eine Einheit, der es weder an Spontaneität noch an musikalischer und tänzerischer Perfektion mangelte.“


„…frenetischer Beifall…“

Neue Westfälische, 11. April 2001


»Neben der Choreographin Catarina Mora und ihren exzellenten Tänzern Fani Suarez, Vicky Brkic, Leonor Moro, Antinèa und Zenon Ramos Reyes sorgen Cornelius Dane als Regisseur und Sylvia Wanke als Ausstatterin für eine aufs Wesentliche konzentrierte Darstellung. Vom Alltags-Prolog und der expressiven Geburtsszene bis zur Höllenfahrt des Verführers, die als mythische Konfrontation Don Juans mit drei Todesgeistern getanzt wird, steigert sich die Szene von Flamenco zu Flamenco.«
Dietholf Zerweck, Ludwigsburger Kreiszeitung, 05.05.2000